...Lotsenstreik. Knappe zwei Stunden vor dem geplanten Abflug um 22.05 Uhr erwartet mich an den Check-in Schaltern in Frankfurt eine einzelne Condor Mitarbeiterin. Lächelnd erklärt sie mir, dass kein Grund zur Panik bestehe. Die anderen Fluggäste hätten sich auf Grund der Meldungen in Funk & Fernsehen schon einige Stunden früher als gewohnt am Flughafen eingefunden. Das gilt auf diesem pünktlich startenden Flug wohl für alle Passagiere bis auf meinen angedachten Sitznachbarn. Der solidarisiert sich mit den Vorfeldarbeitern und kommt an diesem Abend einfach nicht. Für mich die Gelegenheit, um in den folgenden neun Stunden Flugzeit nach Santo Domingo unter dem neidischen Blick meines Umfelds die verschiedensten Schlafpositionen auszuprobieren. Sehr erfolgreich wie sich herausstellt, als mich am nächsten Morgen die freundliche Stewardess eine Frühstückslänge vor der Landung weckt. Der Transit in der Dominikanischen Republik ist schnell erledigt und wir erreichen Panama City 40 Minuten früher als Plan. Am Flughafen lässt ein buntes Geblinke der Leuchtreklamen Subways, McDonald's' und Pizza Huts erahnen, dass sich der zivilisatorische Einfluss der Großmacht aus dem Norden nicht auf den Bau des Kanals beschränkt hat. Vielleicht war es doch kein so großer Fehler in den Wochen vor der Abreise, das Spanischbuch auf dem Regal gekonnt zu ignorieren.
Zusammen mit Metin, meiner Bekanntschaft aus dem Flugzeug, bestaunen wir bei morgenlichen 23°C den Sonnenaufgang über der hügeligen Landschaft vor dem Flughafen und warten auf seine zwei Freunde. Sie sind bereits in der Nacht zuvor angekommen und nehmen uns mit in ihr Hostel in der Casco Viejo, der Altstadt, wo ein Blick ins eMail Postfach meine Vorfreude trübt. André hat in San José keinen Nachtbus mehr bekommen und seine 16-stündige Anreise verschiebt sich um einen Tag. Immerhin Zeit, um mich ein wenig mit der Umgebung und den Sitten vertraut zu machen - schließlich beginnt heute um Mitternacht auch noch der Carnaval. Hoffentlich auch für mich, Müdigkeit und Zeitverschiebung von -6h drohen mir einen Strich durch die Rechnung zu machen.
Zusammen mit Metin, meiner Bekanntschaft aus dem Flugzeug, bestaunen wir bei morgenlichen 23°C den Sonnenaufgang über der hügeligen Landschaft vor dem Flughafen und warten auf seine zwei Freunde. Sie sind bereits in der Nacht zuvor angekommen und nehmen uns mit in ihr Hostel in der Casco Viejo, der Altstadt, wo ein Blick ins eMail Postfach meine Vorfreude trübt. André hat in San José keinen Nachtbus mehr bekommen und seine 16-stündige Anreise verschiebt sich um einen Tag. Immerhin Zeit, um mich ein wenig mit der Umgebung und den Sitten vertraut zu machen - schließlich beginnt heute um Mitternacht auch noch der Carnaval. Hoffentlich auch für mich, Müdigkeit und Zeitverschiebung von -6h drohen mir einen Strich durch die Rechnung zu machen.